Die gefrorenen Klärbecken

Eine Firma organisiert eine Besichtigung der städtischen Kläranlage. Ich gehöre zu einer Guppe von Leuten, die sich bereits im grossen Werkgebäude versammelt haben. Speziell an der Sache ist, dass alle Klärbecken zugefroren sind; es muss also ein extrem strenger Winter sein (geträumt im Januar). Nun entferne ich mich von der Gruppe und betrete die eisigen Flächen. Ich denke: „Hoffentlich hält das Eis“. Ich habe ein etwas flaues Gefühl im Magen, aber der Untergrund hält problemlos. Ein Kind fährt mit dem Velo über das Eis und macht dabei sogar Kunstfiguren: einen Salto mit dem Rad. Die Klärbecken sind riesig, ich schreite fast einen Kilometer über das gefrorene Wasser bis an das Ende der Anlage. Das Eis hält klaglos, der Untergrund ist stabil; ich bin sicher, dass das Eis nicht bricht. Unter dem Arm trage ich ein Fotoalbum, das ich komischerweise am Ende eines Weges auf das Eis ablege.

Stabiler Untergrund

Jetzt gehe ich zurück in Richtung Werkgebäude, sehe dabei fast keine Leute. Es fällt mir ein: „Ich muss nochmals zurück auf das Eis, um das Fotoalbum zu holen“. Gedacht – getan, allerdings muss ich mich beeilen, damit ich meine Gruppe noch erreichen kann: „Hoffentlich sind die Leute noch nicht weggegangen“. Sicherheit: ich prüfe, wo ich die Eisfläche im Falle eines Falles verlassen könnte. Der gefrorene Grund hält aber tipp topp, er ist immer noch stabil. Es besteht keine Absturzgefahr. Wieder im Besitz des Fotoalbums komme ich zurück zum Werkgebäude. Im Innern des Gebäudes finde ich zuerst den Rückweg nicht mehr, komme in zwei grosse Kantinen mit farbigen Tischen und Stühlen. Die Speisesäle sind leer; meine Gruppe scheint bereits weg zu sein. Hier endet der Traum.

Könnte der Traum bedeuten, dass auch die Umgebung in einer aktuellen Lebensphase stabil ist?

Werbeanzeigen